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PV-Strom und Speichertechnik: Neuer Kuhstall ohne externe Energie

Der Solarstrom vom Kuhstall soll sich effizient den elektrischen Geräten des Betriebs zuteilen lassen.

Der neue Kuhstall von Landwirt und Umweltingenieur Franz Xaver Demmel ist fast komplett energieautark. Der Betrieb Demmel ist Teil des Forschungsprojekts „Cow Energy“, das die TU München und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf seit rund acht Jahren gemeinsam durchführen.

am Dienstag, 07.06.2022 - 16:00

Das Forschungsprojekt "Cow-Energy" zeigt, wie ein Kuhstall energieautark funktionieren kann. Übersetzt heißt es, dass keine externen Energielieferungen notwendig sind. Bei dem Landwirt und Umweltingenieur Demmel kommt der Strom von einer Photovoltaik-Anlage vom Dach des neuen Kuhstalls. Der Betrieb ist weitgehend elektrifiziert.

Die Speicherkapazitäten von E-Traktoren nutzen

Insgesamt gibt es neben drei E-Autos, einem E-Futterschieber und einem E-Futtermischwagen noch Melkroboter, E-Radlader und einen E-Hoftrac. Im Probeeinsatz wird momentan auch ein E-Traktor getestet. Der Traktor hat eine Speicherkapazität von 100 kWh und ist somit nicht nur als Fahrzeug wichtig, sondern auch als Stromspeicher auf vier Rädern.

Ziel ist es, den Solarstrom vom Dach intelligent und effizient den einzelnen elektrischen Geräten zuzuteilen. Was der Betrieb an Strom nicht selbst benötigt, wird ins Netz eingespeist. Wirtschaften mit minimalen Emissionen ist eine Herausforderung der Zukunft, die Landwirt Demmel bewältigen will.