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Elektromobilität

Wallbox: So erhalten Landwirte noch Förderung für ihre Ladestation

Wallbox
am Montag, 20.06.2022 - 14:30 (Jetzt kommentieren)

Nicht öffentliche Ladestationen fördert die KfW-Bank mit 900 Euro pro Ladepunkt. So funktioniert der Antrag für die Förderung.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Kauf und die Installation von Ladestationen an Stellplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind. An den Stationen lassen sich Firmenfahrzeuge und Privatfahrzeuge der Beschäftigten aufladen.

Gefördert wird der Kauf neuer Ladestation mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW Leistung mit intelligenter Steuerung. Zudem wird der Einbau und der Anschluss sowie ein Energiemanagement-System zur Steuerung der Ladestationen gefördert. Die Grundvoraussetzung ist jedoch, dass für die Ladestationen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt wird. Der Strom lässt sich beispielsweise aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage oder über einen Energieversorger beziehen.

Wen fördert die KfW bei Ladestationen für E-Autos?

Die KfW bezuschusst Ladestationen für:

  • Unternehmen
  • Einzelunternehmer
  • freiberuflich Tätige
  • kommunale Unternehmen
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, beispielsweise Kammern und Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen

Pro Ladepunkt erhalten die Besagten bis zu 900 Euro. Bereits im Voraus muss der Antrag für die Anzahl an Ladepunkten erfolgen. Zu beachten ist, dass die Gesamtkosten mindesten 1.285,71 Euro betragen müssen. Liegen die Kosten unterhalb dieser Grenze, gibt es keine Förderung.

Pro Standort gibt es eine maximale Bezuschussung von 45.000 Euro. Dafür müssen 50 Ladepunkte installiert werden und die Gesamtkosten müssen mindestens 64.285,71 Euro betragen. Eine Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln wie beispielsweise Krediten und Zulagen ist nicht möglich.

So funktioniert der Förderantrag für die Ladestation

Sie sollten den Förderantrag direkt im KfW-Zuschussportal stellen, bevor Sie die Ladestation bestellen. Nachträglich lässt sich die Anzahl der Ladepunkte nicht mehr erhöhen. Deshalb ist für weitere Ladepunkte ein neuer Antrag erforderlich.

Je nach Unternehmenstyp und Rechtsform sind verschiedene Unterlagen im KfW-Zuschussportal hochzuladen. Zur Übersicht relevanter Unterlagen kommen Sie hier. Wenn Sie die Antragsbestätigung der KfW erhalten haben, können Sie direkt mit dem Vorhaben starten. Nach Inbetriebnahme der Ladestation müssen Sie diese auf der Online-Plattform „Berichtserstattung Ladeinfrastruktur“ der NOW erfassen.

Daraufhin bestätigen Sie im KfW-Zuschussportal die Erfassung der Ladestation auf der Online-Plattform NOW. Zur Hand haben sollten Sie die Reporting-ID von der NOW und alle Rechnungen der Fachunternehmen über förderfähige Leistungen. Die geförderte Ladestation ist ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme mindestens sechs Jahre zu nutzen. Anderweitig wird der Zuschuss zurückgefordert.

Mit Material von KfW

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